Unglücklich im Job – was kann ich tun?

Was ist berufliche Unzufriedenheit? Wann ist man unglücklich im Job?

Es ist Montagmorgen und der Gedanke an die kommende Arbeitswoche quält Dich. Vielleicht kommt dieses Gefühl bereits am Sonntagabend auf. Dir fehlt das Interesse, Du siehst keinen Sinn in Deinem Beruf, Du hast schon lange keinen Spass oder Erfolgserlebnisse, Du bist gestresst. Das Gefühl etwas ändern zu müssen wird stärker und stärker, aber Du weißt nicht, wie Du das angehen sollst.

Ist Deine berufliche Unzufriedenheit nur „jammern auf hohem Niveau“, oder solltest Du ernsthaft etwas ändern? Die Übung hilft Dir herauszufinden „Was kann ich tun“?

Hole Dir die Übung jetzt!


Berufliche Unzufriedenheit und Veränderung – ein Einzelschicksal?

Viele Menschen denken über eine berufliche Veränderung nach. Einige, weil sie Karriere machen wollen. Die Mehrheit allerdings, weil sie in ihrem derzeitigen Job unzufrieden sind.

Im deutschsprachigen Raum sind mehr als 70 Prozent der Beschäftigten nicht mit vollem Herzen bei ihrem Job.

Gallup Engagement Index DACH

Von diesen 70% die unzufrieden wollen ein Drittel der Befragten noch im gleichen Jahr den Job wechseln. (Studie des Meinungsforschungsinstituts forsa)

Die Realität zeichnet allerdings ein anderes Bild: Nach einer Statistik des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung wechselten tatsächlich nur 3,4% der Beschäftigten ihren Job.

Nichts zu tun ist auch eine Entscheidung – bleibst Du weiterhin unglücklich im Job?

Was heißt das für alle diejenigen, die beruflich nichts verändern?

Bleiben sie weiter unzufrieden, mürrisch, angewidert vom Job – und wie weit hat das Einfluss auf das Privatleben, auf Partner, Freunde, Familie. Sie retten sich weiter von Wochenende zu Wochenende, von Wellnessurlaub zu Wellnessurlaub, von Kompensationskauf zu Kompensationskauf?

Alles Dinge, die nur kurz helfen, aber die Situation nicht verändern und schon gar nicht verbessern. Die Konsequenz ist, dass der Job mehr und mehr zum Stress wird.

Soll man dennoch im gleichen Job bleiben? Oft drehen sich die Gedanken darüber im Kreis. Es gibt zu viele Abhängigkeiten und die Situation scheint einfach zu komplex.

Wie geht es finanziell weiter, wie finde ich einen passenden Job, und vor allem welchen: was sagen die Freunde, Familie, soll ich einen sicheren Job aufgeben, in eine unsichere Zukunft gehen, ich verliere meinen Status, meine Identifikation, ich traue mich nichts Neues mehr anfangen … usw.

Viele kommen deshalb zu keiner Entscheidung und bleiben weiter im gleichen Job. Sie verändern nichts und bleiben weiterhin unzufrieden.

Aber auch „keine Entscheidung“ ist eine Entscheidung. Das ist auch ok, wenn man sich bewusst dafür entscheidet nichts zu verändern – und sich mit der Situation abfindet – und mit den Konsequenzen leben.

Die Sorgen und offenen Fragen bleiben aber bestehen:

– Wie soll es weitergehen?
Wie lange will und kann ich so weitermachen?
Soll ich jetzt etwas verändern oder weiter warten?

Wenn man sich aber am Sonntagabend schon vor der kommenden Arbeitswoche „fürchtet“ – und das seit vielen Wochen, vielleicht sogar seit Monaten – ist es an der Zeit etwas zu verändern.

Diese berufliche Veränderung kann auf unterschiedliche Arten stattfinden.

Am Naheliegendsten ist es, den derzeitigen Job so umzugestalten, damit er erträglich wird. Irgendwann war man mit diesem Job ja zufrieden!

Aber natürlich hat sich über die Zeit vieles geändert, es ist nicht mehr das Gleiche – aber auch man selbst ist nicht mehr die /der Gleiche.

Alleine schon deshalb ist es wichtig mit einer „Bestandsaufnahme“ zu beginnen. Einen sogenannten „honest look in the mirror“. Zu sehen, wo man nach jetzt steht und die Situation neu zu bewerten.

Wenn man die wesentlichen Gründe für die Unzufriedenheit herausfinden kann, gibt es auch Möglichkeiten, diese zu ändern – oder es zumindest erträglich zu machen.

Kann ich in meinem jetzigen Job etwas verändern – Entscheidungshilfen

Folgende Übung wird Dir helfen herauszufinden, welche Bereiche wirklich belastend sind, ob und wo Du etwas tun kannst um Deine Situation zu verbessern.

Hole Dir die Übung jetzt!

Wenn Du die Übung gemacht hast, dann kennst Du die wesentlichen Themen, die Dich im Beruf belasten und unglücklich im Job machen. Du hast neue Ideen, was Du verändern kannst um Deine berufliche Situation zu verbessern.

Versuch es einfach und komme ins Tun!

Was, wenn trotzdem ein Berufswechsel ansteht?

Natürlich lassen sich nicht alle Dinge umsetzen. Du bist von Deinem Chef, von Deinen Kollegen abhängig. Du brauchst ihre Unterstützung, alleine kannst Du vieles nicht verändern.

Wenn einiges in Deinem derzeitigem Job grundsätzlich passt, lohnt es sich, dass Du dafür kämpfst. Es ist gut, nach Alternativen zu suchen und nicht gleich alles wegzuwerfen und Dein Heil in einem anderen Job oder in einer anderen Firma zu suchen.

Es kann auch sein, dass Du nach den Übungen zur Erkenntnis kommst, dass eine Veränderung Deines jetziges Jobs ausweglos erscheint. Oft scheidet man Optionen aus, ohne es wirklich versucht zu haben. Dann ist es tatsächlich an der Zeit über eine andere Position, ein Firmen-  oder Berufswechsel nachzudenken.

Mit dem Job verdient man Geld, aber der Job ist nicht das Leben. Nicht Dein Leben! Und wenn schon, dann würdest Du nicht bis hierher gelesen haben.

Ein neuer Job oder eine neue Firma sind sicher keine Garantie, dass Du glücklicher wirst. Wie auch in Beziehungen nimmst Du Deine Altlasten mit. Tatsächlich sagen Studien, dass nach der Anfangseuphorie eines neuen Berufs schon nach wenigen Monaten eine Ernüchterung folgt. Und DU bist wieder unglücklich im Job – in Deinem neuen.

Bevor Du Dich auf die Suche nach einem neuen Job machst, ist es wichtig zu wissen, wer Du bist, was Dir wichtig ist, also Dich selbst zu kennen. Du solltest Deine Stärken und Interessen sehr gut kennen.

Voraussetzung ist Deine Bereitschaft, etwas zu verändern. Nur darüber zu philosophieren ist absolut entbehrlich und bringt Dich nicht weiter.

Nachdenken ja, aber Entscheidungen treffen.

Das Wichtigste ist: ins Tun kommen.

Kann ich es allein?

Es kann auch gut sein, dass Du alleine nicht weiterkommst und Du den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen kannst. Dir fehlt die Klarheit und Du kannst keine Entscheidung treffen.

Dann überlege, ob Du Unterstützung bei einem Karriereberater, Karrierecoach in Anspruch nehmen willst.

Abhängig von Deiner persönlichen Situation ist ein zu langes Zuwarten nicht förderlich. Typischerweise steigt die Stressempfindung an und kann im schlimmsten Fall zu Burnout führen.

Eine Erfahrung und das Wissen eines professionellen Karriereberaters, Karrierecoachs kann den Weg verkürzen und erleichtern. Du bekommst dadurch neue Inputs, Ideen und siehst Alternativen, die Du selbst nicht sehen konntest.

Schau Dich um, welcher Berater / Coach am besten zu Dir passt – finde heraus, ob Du lieber unter Anleitung selbstständig arbeitest oder Du zusätzliche Unterstützung haben möchtest. Oder willst Du individuell geführt werden und persönliches Coaching in Anspruch nehmen, weil es sich für Dich einfach besser anfühlt?

Wenn Du wissen magst, welche Optionen Du hast:

Hole Dir die Übung jetzt!

 

BeMe hat flexible Coaching Alternativen, die für Dich passen könnten – Du findest mehr hier: BeMe

Ich wünsche Dir alles Gute auf Deinem beruflichen Weg

Dein Cyitisso

Innere Kündigung? Teste Dich jetzt selbst!
01 January 1970
Wann hilft ein Karrierecoach bzw. ein Karriereberater?
02 November 2017
Mid Career Crisis - neue Wege im Berufsleben
01 January 1970
Wie Du richtig erfolgreich im Job wirst und Dich selbst besser kennenlernst.
01 January 1970

Hinterlasse einen Kommentar

Deine Email-Adresse wird nicht veröffentlicht. erforderliche Felder sind markiert.*
*

Kategorien

Social Follow